Erster Gleichstellungsatlas veröffentlicht
Erster Gleichstellungsatlas veröffentlicht
Der Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland gibt einen anschaulichen Überblick mit Karten und Tabellen über die Erreichung gleichstellungspolitischer Ziele in den Bundesländern und Kreisen.
Am 17. September 2009 wurde der Gleichstellungsatlas von der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, der Ministerin für Arbeit und Soziales des Landes Baden-Württemberg, Dr. Monika Stolz und dem nordrhein-westfälischen Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Armin Laschet, der Öffentlichkeit vorgestellt (Pressemitteilung).
„Der Gleichstellungsatlas bietet uns zum ersten Mal eine fundierte und detaillierte Datengrundlage für ganz Deutschland. Damit verfügen wir über eine solide Basis auch für künftige gleichstellungspolitische Weichenstellungen. Jeder sieht wo er steht. Transparenz und Vergleichbarkeit sind ein wichtiger Motor für Veränderungen", sagte Bundesministerin von der Leyen.
Die 30 enthaltenen Indikatoren stammen aus den Bereichen Partizipation, Bildung und Ausbildung, Arbeit und Einkommen sowie Lebenswelt. Beispielsweise sind Daten enthalten zur Teilhabe von Frauen und Männern in politischen Mandaten und wirtschaftlichen Führungspositionen, zu Schulabschlüssen, Studienwahl und wissenschaftlicher Karriere, zur Beschäftigungsquote, Teilzeitarbeit und Arbeitslosigkeit sowie zur Lebenserwartung.
Damit stellen diese Gender-Indikatoren „eine wichtige Grundlage für eine an den konkreten gesellschaftlichen Bedingungen ansetzende Chancengleichheitspolitik dar und sind Verpflichtung für alle in der Politik Tätigen", wie Gleichstellungsministerin Monika Stolz erläuterte.
Die Basis des Gleichstellungsatlas ist ein ländereinheitliches Indikatorensystem, das in Zusammenarbeit von Bund und Ländern erstmals entwickelt wurde. Auf der Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz (GFMK) 2007 wurde eine Arbeitsgruppe gegründet, die zusammen mit der amtlichen Statistik Gender-Indikatoren für die Länder und die kommunale Ebene entwickelte. Die GFMK stimmte dem entwickelten Indikatoren-Katalog 2008 zu. Auf der GFMK im Juni 2009 wurde die Veröffentlichung des Gleichstellungs-Atlas beschlossen und angeregt, die Entwicklungen im Zeitverlauf zu beobachten. Gleichstellungsminister Armin Laschet machte bei der Präsentation deutlich, dass eine laufende Fortschreibung der Daten geplant ist: „Der gemeinsam von den Ländern und dem Bund erarbeitete Atlas bildet die gesellschaftlichen Entwicklungen ab. Mit der geplanten Fortschreibung können wir Veränderungen aufzeigen. Eine nachhaltige Gleichstellungspolitik ist auf diese Informationen angewiesen." Im Sinne dieser Fortschreibung werden im Gleichstellungs-Atlas bestehende Datenlücken (wie zu den Führungspositionen in der Privatwirtschaft, S. 20, oder zu Gewalt gegen Frauen, S. 65) ausgewiesen.
Am 17. September 2009 wurde der Gleichstellungsatlas von der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, der Ministerin für Arbeit und Soziales des Landes Baden-Württemberg, Dr. Monika Stolz und dem nordrhein-westfälischen Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Armin Laschet, der Öffentlichkeit vorgestellt (Pressemitteilung).
„Der Gleichstellungsatlas bietet uns zum ersten Mal eine fundierte und detaillierte Datengrundlage für ganz Deutschland. Damit verfügen wir über eine solide Basis auch für künftige gleichstellungspolitische Weichenstellungen. Jeder sieht wo er steht. Transparenz und Vergleichbarkeit sind ein wichtiger Motor für Veränderungen", sagte Bundesministerin von der Leyen.
Die 30 enthaltenen Indikatoren stammen aus den Bereichen Partizipation, Bildung und Ausbildung, Arbeit und Einkommen sowie Lebenswelt. Beispielsweise sind Daten enthalten zur Teilhabe von Frauen und Männern in politischen Mandaten und wirtschaftlichen Führungspositionen, zu Schulabschlüssen, Studienwahl und wissenschaftlicher Karriere, zur Beschäftigungsquote, Teilzeitarbeit und Arbeitslosigkeit sowie zur Lebenserwartung.
Damit stellen diese Gender-Indikatoren „eine wichtige Grundlage für eine an den konkreten gesellschaftlichen Bedingungen ansetzende Chancengleichheitspolitik dar und sind Verpflichtung für alle in der Politik Tätigen", wie Gleichstellungsministerin Monika Stolz erläuterte.
Die Basis des Gleichstellungsatlas ist ein ländereinheitliches Indikatorensystem, das in Zusammenarbeit von Bund und Ländern erstmals entwickelt wurde. Auf der Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz (GFMK) 2007 wurde eine Arbeitsgruppe gegründet, die zusammen mit der amtlichen Statistik Gender-Indikatoren für die Länder und die kommunale Ebene entwickelte. Die GFMK stimmte dem entwickelten Indikatoren-Katalog 2008 zu. Auf der GFMK im Juni 2009 wurde die Veröffentlichung des Gleichstellungs-Atlas beschlossen und angeregt, die Entwicklungen im Zeitverlauf zu beobachten. Gleichstellungsminister Armin Laschet machte bei der Präsentation deutlich, dass eine laufende Fortschreibung der Daten geplant ist: „Der gemeinsam von den Ländern und dem Bund erarbeitete Atlas bildet die gesellschaftlichen Entwicklungen ab. Mit der geplanten Fortschreibung können wir Veränderungen aufzeigen. Eine nachhaltige Gleichstellungspolitik ist auf diese Informationen angewiesen." Im Sinne dieser Fortschreibung werden im Gleichstellungs-Atlas bestehende Datenlücken (wie zu den Führungspositionen in der Privatwirtschaft, S. 20, oder zu Gewalt gegen Frauen, S. 65) ausgewiesen.
SeSch
Weitere Informationen finden Sie unter den folgenden Links:
- BMFSFJ: Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland - Eine Standortbestimmung, 2009
- BMFSFJ Pressemitteilung vom 17.09.2009
- weitere ausführliche Zahlenteile: Diagramme, Tabellen auf Kreisebene und Länderebene
- Beschlüsse 19. GFMK (Gleichstellungs-Atlas: TOP 10.2, S. 40)
- Hinweise auf Quellen und weiteren Erläuterungen zu den einzelnen Indikatoren: Ländereinheitliche Gender-Indikatoren - Beschluss der 18. Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz vom 23. Oktober 2008 in Karlsruhe
- zweiwochendienst Frauen & Politik: Brandenburg auf dem besten Wege zur Parität – Baden-Württemberg mit 20 Prozent Schlusslicht beim Anteil weiblicher Abgeordneter, 21.09.2009
Weiterführende Informationen auf der Homepage des GenderKompetenzZentrums:
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Administrator
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last modified
2010-01-02 20:06


