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Gender und Diversity im Sport
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) positioniert sich zu mehr Gleichstellung und erklärt das Thema für das Jahr 2009 zum Schwerpunkt. Unter dem Motto „Gender und Diversity - Konkurrenz oder Verstärkung?" haben die weiblichen Mitglieder des DOSB auf einer Vollversammlung vom 26.- 28. September 2008 strategische Maßnahmen für mehr Gleichberechtigung im Sport zu beraten.
Folgende Ziele sollen dabei langfristig erreicht werden:
Im Rahmen der Vollversammlung bekräftigte DOSB-Präsident Dr. Thomas Bach die Notwendigkeit einer Initiative, Gleichstellung zum Schwerpunkt des kommenden Jahres zu machen. Die DOSB-Vizepräsidentin für Frauen und Gleichstellung, Ilse Ridder-Melchers, wies auf die Ungleichverteilung von Frauen und Männern bei den Mitgliedern im Vergleich zu den Leitungstrainer_innen als auch in den Präsidien der Landes- und Bundesverbände hin: 2007 lag der Frauenanteil der 23,7 Millionen DOSB-Mitglieder bei 40 %, – dagegen waren jedoch nur 12% der Leistungstrainer Frauen. Ein zentrales Ergebnis der vier Workshops zur strategischen Positionierung in der Gleichstellungsarbeit ist, dass Diversity Management Gleichstellungspolitik und Gender Mainstreaming zwar ergänzen, aber nicht ersetzen kann. Daher sollen innerhalb des DOSB Schulungen zum erfolgreichen Einsatz von Gender und Diversity Management eingesetzt werden. Außerdem wurde beschlossen, die erfolgreich gestartete DOSB-Aktion „Gewalt gegen Frauen - nicht bei uns“ fortzuführen, die Vernetzung auszubauen und weitere Unterstützung einzufordern.
Der DOSB hofft, dass die Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland ein Forum für weitere Gleichstellungsarbeit im Sport sein wird und zentrale Gleichstellungsforderungen umgesetzt werden, wie z.B. die Erhöhung des Frauenanteils bei den Trainern und eine gleiche Bezahlung für Fußballerinnen und Fußballer.
Weiterführende Informationen:
Schwerpunkt beim DOSB liegt 2009 auf dem Gebiet „Frauen und Gleichstellung“.
Gender-Aspekte im Sachgebiet Sport.
Bulletin zu Fußball und Gender des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Folgende Ziele sollen dabei langfristig erreicht werden:
- Die Realisierung von interessens- und bedürfnisorientierten Angeboten zur Mitgliedergewinnung - allgemein und speziell für Frauen und Mädchen
- Mehr Frauen in den Führungspositionen aller Gremien des DOSB
- Eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an sportlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen und
- eine gerechtere Verteilung der Ressourcen innerhalb des DOSB
Im Rahmen der Vollversammlung bekräftigte DOSB-Präsident Dr. Thomas Bach die Notwendigkeit einer Initiative, Gleichstellung zum Schwerpunkt des kommenden Jahres zu machen. Die DOSB-Vizepräsidentin für Frauen und Gleichstellung, Ilse Ridder-Melchers, wies auf die Ungleichverteilung von Frauen und Männern bei den Mitgliedern im Vergleich zu den Leitungstrainer_innen als auch in den Präsidien der Landes- und Bundesverbände hin: 2007 lag der Frauenanteil der 23,7 Millionen DOSB-Mitglieder bei 40 %, – dagegen waren jedoch nur 12% der Leistungstrainer Frauen. Ein zentrales Ergebnis der vier Workshops zur strategischen Positionierung in der Gleichstellungsarbeit ist, dass Diversity Management Gleichstellungspolitik und Gender Mainstreaming zwar ergänzen, aber nicht ersetzen kann. Daher sollen innerhalb des DOSB Schulungen zum erfolgreichen Einsatz von Gender und Diversity Management eingesetzt werden. Außerdem wurde beschlossen, die erfolgreich gestartete DOSB-Aktion „Gewalt gegen Frauen - nicht bei uns“ fortzuführen, die Vernetzung auszubauen und weitere Unterstützung einzufordern.
Der DOSB hofft, dass die Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland ein Forum für weitere Gleichstellungsarbeit im Sport sein wird und zentrale Gleichstellungsforderungen umgesetzt werden, wie z.B. die Erhöhung des Frauenanteils bei den Trainern und eine gleiche Bezahlung für Fußballerinnen und Fußballer.
Weiterführende Informationen:
Schwerpunkt beim DOSB liegt 2009 auf dem Gebiet „Frauen und Gleichstellung“.
Gender-Aspekte im Sachgebiet Sport.
Bulletin zu Fußball und Gender des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität zu Berlin.
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2010-01-02 20:06


