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Direktorin des Europäischen Instituts für Gleichstellungsfragen hat ihre Arbeit aufgenommen

Direktorin des Europäischen Instituts für Gleichstellungsfragen hat ihre Arbeit aufgenommen

Virginija Langbakk ist zur ersten Direktorin des Europäischen Instituts für Gleichstellungsfragen (EIG) ernannt worden, und hat Mitte April die Arbeit aufgenommen. Langbakk war vorher lange als senior consultant im SIPU (Swedish Institute for Public Administration) in Stockholm tätig. Als Direktion des EIG ist sie zuständig für die laufenden Verwaltungsgeschäfte des Instituts und die Umsetzung des Arbeitsprogramms. Sie wird auch die Auswahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vornehmen. Am 6. Juni 2009 besuchte Virginija Langbakk zu einem Antrittsbesuch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Deutschland.

Der Vorschlag zur Einrichtung des Institutes war am 8. März 2005 von der EU-Kommission gemacht worden. 2007 wurden dann die 19 Mitglieder des Verwaltungsrates benannt, die die Mitgliedstaaten und die Kommission vertreten. Deutschland wird von Eva Welskop-Deffaa, Abteilungsleiterin im BMFSFJ, vertreten, die zurzeit auch Vorsitzende des Verwaltungsrates ist. Ursprünglich sollte das Institut bereits Anfang 2008 seine Arbeit aufnehmen, der Start verschob sich jedoch mehrfach. Mit der Direktorin ist nun die nächste wichtige Stelle des Instituts besetzt und ein weiterer Schritt in Richtung Arbeitsfähigkeit getan. In der Anfangsphase operiert das Institut zunächst von Brüssel aus, bevor es an seinen offiziellen Sitz in Vilnius (Litauen) verlegt wird.
SeSch


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by Administrator last modified 2010-01-02 20:06