• Zentrum
  • Gender Mainstreaming
  • | GenderKompetenz
    • || Sachgebiete
    • Handlungsfelder
    • Gender
  • Aktuelles

Umwelt

Umweltfragen sind Querschnittsfragen - und Umweltfragen sind heute auch Fragen des Konsumverhaltens von Frauen und von Männern insbesondere in den Industrienationen. Das ist seit der Umweltkonferenz in Rio 1992 klar: Umweltbelastungen entstehen aus Produktions- und Konsummustern.

Umwelt- wie auch Nachhaltigkeitspolitik kann also niemals geschlechtsneutral gedacht werden. Vielmehr müssen Politiken so gestaltet werden, dass sie nicht zu Diskriminierungen führen, also weder Männer noch Frauen auf irgendeiner Weise benachteiligen.

In der AGENDA 21 verpflichtete sich die internationale Staatengemeinschaft zu einem nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen unserer Umwelt. Kapitel 24 der AGENDA betont die Mitwirkung von Frauen an der Bewirtschaftung von Ökosystemen und dem Schutz der Umwelt auf nationaler und internationaler Ebene. Der Auftrag für eine nachhaltige und gerechte Entwicklung der natürlichen Lebensgrundlagen wird in der AGENDA mit der Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit in globalen, nationalen und regionalen Aktionsplänen verbunden.
Schwerwiegende Diskriminierungen von Frauen finden sich insbesondere im Zugang zu Land, Trinkwasser, Bildung und anderen Ressourcen.


Auch beim Thema Klima und Energie ist es wichtig, die Geschlechterperspektive systematisch einzubeziehen. Ungleichheiten stehen hier ebenfalls auf der Tagesordnung. Diese ergeben sich z.B. aus ungleicher Repräsentation. So sind die Geschlechertverhältnisse bei politischen Verhandlungen (z.B. beim Klima) oder bei wirtschaftlichen Planungen nicht ausgeglichen. Geschlechtsspezifisches Wissen und Erfahrungen mit Umweltproblemen und hinsichtlich der Risiken finden so in Diskussionsrunden oder in den Führungsetagen keinen Ort. In Regierungsdelegationen liegt der Anteil von Frauen bei 15 bis 25 Prozent (Stand 2007). Und schließlich gibt es in Forschungsprogrammen noch keinen selbstverständlichen Umgang mit Gender-Aspekten.

Für das Umweltbundesamt ergibt sich aus den Vorgaben des Kapitel 24 der AGENDA 21 die Aufgabe, Gender-Aspekte in die wissenschaftliche Praxis, die wissenschaftliche Unterstützung der Umweltpolitik und die Aufklärungsarbeit zu integrieren, deren Grundlage das Leitbild der Nachhaltigkeit ist. Hier wäre zu beachten, dass Frauen und Männer nicht im gleichen Maße und in gleicher Weise an der Entstehung von Umweltproblemen beteiligt und von den Auswirkungen umweltpolitischer Maßnahmen unterschiedlich betroffen sind. Gleichstellungsorientierte Folgenabschätzungen ermöglichen es, das sachlich angemessen abzubilden.





Es gibt es einige Gender-Aspekte , die in der Umweltpolitik oft von Bedeutung sind
Symbol für zurück zurück Symbol zum Sprung zum Seitenanfang nach oben Symbol für Printversion drucken
Letzte Aktualisierung 14.12.2009
 
 
Lehrstuhl Prof. Dr. S. Baer LL.M.
 
 

english site in english

 

Newsletter


  • Politik
  • Verwaltung
  • Wirtschaft
  • Verbände
  • Wissenschaft
  • Frauen-/Gleich- stellungsbeauftragte
  • Beratende
  • Kirche
  • start
  • kontakt
  • impressum
  • suche