Alter
Angesichts des zunehmenden Anteils älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung und der steigenden Lebenserwartung (demografischer Wandel) nimmt die Politik die Bevölkerungsgruppe der älteren und der hochbetagten Menschen verstärkt in den Blick. In diesem Zusammenhang ist eine differenzierte Betrachtung nötig, um Stereotype zugunsten einer angemessenen Wahrnehmung von Vielfalt zu vermeiden. Schließlich haben „junge Alte“ mit beruflichen und/oder ehrenamtlichen Ambitionen ganz andere Bedürfnisse als etwa pflegebedürftige hochbetagte Menschen. Des Weiteren hängen die konkreten Lebensbedingungen und die verfügbaren materiellen und sozialen Ressourcen älterer Menschen erheblich von Faktoren wie Geschlecht, Migrationshintergrund, sexueller Orientierung sowie dem physischen und psychischen Befinden ab.
Gender Mainstreaming kann einen Beitrag dazu leisten, die Heterogenität unter älteren Menschen beispielsweise in den Sachgebieten Arbeit, Gesundheit, soziale Sicherung, Wohnungswesen und Verkehr angemessen wahrzunehmen und im Sinn einer Gleichstellung innerhalb dieser Lebensphasen und gegenüber jüngeren Menschen zu berücksichtigen. Darüber hinaus kann Gender Mainstreaming aufzeigen, dass auch junge Menschen aufgrund ihres Alters benachteiligt werden können, z. B. durch Höchstalterregelungen bei der Stipendienvergabe.
Ein Beispiel für die Anwendung von Gender Mainstreaming als Strategie im Handlungsfeld Rechtsetzung ist das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchgeführte Pilotprojekt „Gender Mainstreaming in der Gesetzesfolgenabschätzung“, in dessen Rahmen u.a. mögliche Folgen eines neuen Altenhilfestrukturgesetzes abgeschätzt und systematisch aus der Geschlechterperspektive analysiert wurden.
Es gibt verschiedene Gender-Aspekte, die im Sachgebiet Alter in den folgenden Themenbereichen von Bedeutung sind:
Weiterführendes zum Sachgebiet Alter finden Sie auf der Literaturliste.
Gender Mainstreaming kann einen Beitrag dazu leisten, die Heterogenität unter älteren Menschen beispielsweise in den Sachgebieten Arbeit, Gesundheit, soziale Sicherung, Wohnungswesen und Verkehr angemessen wahrzunehmen und im Sinn einer Gleichstellung innerhalb dieser Lebensphasen und gegenüber jüngeren Menschen zu berücksichtigen. Darüber hinaus kann Gender Mainstreaming aufzeigen, dass auch junge Menschen aufgrund ihres Alters benachteiligt werden können, z. B. durch Höchstalterregelungen bei der Stipendienvergabe.
Ein Beispiel für die Anwendung von Gender Mainstreaming als Strategie im Handlungsfeld Rechtsetzung ist das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchgeführte Pilotprojekt „Gender Mainstreaming in der Gesetzesfolgenabschätzung“, in dessen Rahmen u.a. mögliche Folgen eines neuen Altenhilfestrukturgesetzes abgeschätzt und systematisch aus der Geschlechterperspektive analysiert wurden.
Es gibt verschiedene Gender-Aspekte, die im Sachgebiet Alter in den folgenden Themenbereichen von Bedeutung sind:
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