Beschlüsse der 17. Konferenz der Gleichstellungsministerinnen und -minister der Bundesländer
Die verschiedenen Fachministeriumskonferenzen der Bundesländer tagen jährlich. In den vergangenen Jahren wurde zwar eine Zusammenlegung der GFMK mit der Konferenz der Jugend- und Familienministerinnen und -minister diskutiert (JFMK); nun ist jedoch der Fortbestand als eigenständige Konferenz gesichert. Damit wird der hohe und eigenständige Stellenwert der Gleichstellungsthematik unterstrichen.
Besonderen nationalen Handlungsbedarf sieht die GFMK in folgenden Bereichen:
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Gleiche wirtschaftliche Unabhängigkeit für Frauen und Männer,
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Vereinbarkeit von Beruf, Privat- und Familienleben,
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Förderung der gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern an Entscheidungsprozessen.
Sie betont die Aufgabe der Beseitigung von Geschlechterstereotypen, die als Querschnittsthema zu bearbeiten sei.
In weiteren Entschließungen fordert die GFMK von der Bundesregierung einzelne konkrete Schritte. Unter anderem sollen
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Genderindikatoren entwickelt werden, um den Status Quo sowie die Fortschritte in der Gleichstellung ländereinheitlich bewerten und vergleichen zu können (TOP 6.1),
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die Tarifvertragsparteien bei künftigen Tarifverhandlungen verstärkt diskriminierungsfreie Systeme der Arbeitsbewertung zugrunde legen (TOP 7.1),
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eine Studie zur Berufsrückkehr von Eltern nach Mutterschutz und Elternzeit erstellt werden, um anhand belastbarer Daten die damit verbundenen Probleme identifizieren zu können (TOP 8.1).
Alle Beschlüsse finden Sie auch auf der Homepage des Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie Brandenburg.
Auf der Homepage der Gastgeberin, Brandenburgs Gleichstellungsministerin Dagmar Ziegler, finden Sie eine Presseinformation, die Tagesordnung und die Beschlüsse der 17. GFMK.

