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GenderKompetenzMail 02/2008

GenderKompetenzMail 02/2008

 
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Interessierte, sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchten wir Sie recht herzlich zu unserer nächsten Fachtagung am Donnerstag, den 10. April 2008 zum Thema „Gleichstellungsorientierte Folgenabschätzung & Wirkungsanalysen - Beispiele und Erfahrungen" einladen. Die Fachtagung präsentiert nationale und europäische Beispiele und Erfahrungen zu gleichstellungsorientierter Folgenabschätzung und richtet sich insbesondere an die Bundesverwaltung und an Forschende. Das Anmeldeformular finden Sie unter: http://www.genderkompetenz.info/aktuelles/fachtagungen/gfa/

Weitere aktuelle Informationen und Neues aus der Forschung haben wir für Sie aufbereitet.

 

Neuigkeiten auf unserer Homepage finden Sie unter:

Aktuelles:

  • Ausschuss-Anhörung "Frauen in der Wissenschaft und Gender in der Forschung": Am 18.2.2008 führte der Bundestags-Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung eine öffentliche Anhörung zu den beiden Themen Frauen in der Wissenschaft und Gender in der Forschung durch. Zehn Sachverständige aus Wissenschafts- und Forschungsorganisationen präsentierten pointierte Stellungnahmen zur Bestandsaufnahme und zu Handlungsoptionen und beantworteten die zahlreichen Fragen der Abgeordneten.

Gender Kompetenz:

  • Berichte: Gute Berichte bilden eine Grundlage rationaler Politik, indem sie für Bundestag, Landesparlamente und Kommunen als Entscheidungshilfe dienen. Um diese Aufgaben fachlich angemessen erfüllen zu können, müssen Berichte die vielfältigen Lebenslagen von Frauen und Männern berücksichtigen.

Gender Mainstreaming:

  • Europarat fordert Gender Mainstreaming an Schulen: Der Europarat hat sich für eine geschlechterreflektierte Pädagogik an Schulen ausgesprochen und seinen Mitgliedstaaten empfohlen, im Bildungswesen durchgängig der Strategie des Gender Mainstreaming zu folgen.

Gender Lectures:


 

Schließlich haben wir für Sie hier Informationen anderer Einrichtungen zu Publikationen, Veranstaltungen, Stellen und Stipendien zusammengestellt:

Publikationen:

  • Carl, Andrea-Hilla / Maier, Friederike / Schmidt, Dorothea: "Auf halbem Weg. Die Studien- und Arbeitsmarktsituation von Ökonominnen im Wandel." , Edition Sigma, 2008. Als Frauen zu Beginn des 20. Jahrhunderts Zugang zu Universitäten gewährt wurde, studierten die meisten von ihnen Fächer, die als »weiblich« galten. Heute gibt es mehr Studentinnen der Wirtschaftswissenschaften als etwa der Germanistik. Was hat Frauen in den letzten Jahrzehnten dazu bewogen, sich den »männlichen« Studiengängen der BWL und VWL zuzuwenden?
  • Brunotte, Ulrike / Herrn, Rainer (Hg.): "Männlichkeiten und Moderne.Geschlecht in den Wissenskulturen um 1900"; Transcript, 2007.Die Rede von der "Feminisierung der Kultur" beherrschte um 1900 die Wissenscodes von Männlichkeiten und Modernisierung. Interdisziplinär geht dieser Band den konträren Diskursen nach, in denen sich die Rhetoriken einer vermeintlichen Krise hegemonialer weißer Männlichkeiten ausbildeten. Betrachtet werden soziokulturelle, ästhetische und politische Felder sowie auch die Kanonisierung und Dekanonisierung von Wissenschaften.
  • Menz, Margarete: "Biographische Wechselwirkungen.Genderkonstruktionen und "kulturelle Differenz" in den Lebensentwürfen binationaler Paare"; Transcript, Januar 2008. Der gesellschaftliche Blick auf binationale Paare in Deutschland ist ambivalent: Er bewegt sich zwischen den Polen der Idealisierung (als Symbole einer multikulturellen Gesellschaft) und der Ablehnung (als Symbole für das "Fremdgehen" deutscher Frauen). Doch wie gestalten binationale Paare ihre Paarbiographien? Die vorliegende Studie analysiert Formen biographischen Lernens der Paare und wirft Licht auf die Bedeutung von Konstruktionen "kultureller Differenz" und von Geschlechterbeziehungen.
  • Màhçàyazgan, Ursula : "Der Irrtum im Geschlecht. Eine Studie zu Subjektpositionen im westlichen und im muslimischen Diskurs"; Transcript, Januar 2008. Die Studie stellt die Frage, ob sich die kulturelle Dimension der Geschlechterdifferenz untersuchen lässt, ohne "Kultur", "Geschlecht" und ein Subjekt vorauszusetzen? Diese Studie nimmt die in neueren feministischen und postkolonialen Arbeiten formulierte Essentialismus-Kritik auf und weist einen Ausweg über die Diskurstheorie Foucaults. Sie eröffnet einen methodisch innovativen Zugang, indem sie die Anwendung der Diskursanalyse auf Interviewtexte vorführt.

Call for Papers:

  • Aufruf für Projektanträge im Themenbereich "Gender and research" des EU-Büro des BMBF: im Programmbereich "Wissenschaft in der Gesellschaft" sind drei genderrelevante Ausschreibungen veröffentlicht worden, "gender management in research organisations", "influence of the perception of science and study choice" und "gender and leadership in medicine". Anträge müssen bis zum 18.03.2008, 17.00 Uhr über EPSS eingreicht werden.
  • Coll for Contributions to "Querying space" - With the project "Querying space" Trikster - Nordic Queer Journal calls for contributions that interrogate our understandings and uses of space.One of the repeated chants from the social movements today is "More free spaces!"

Veranstaltungen:

  • 07.03.2008 - Berlin - Lesung und Gespräch der Rosa-Luxemburg-Stiftung : "Meine unerledigte Geschichte." Hanna Behrend liest aus ihrer Autobiographie "Die Überleberin".
  • 11.-12.04.2008 - Darmstadt - Abschlussworkshop "Prostitution und Sexualität" des DFG Forschungsprojektes "Das Wirkungsgefüge von "Raum" und "Geschlecht" am Beispiel Prostitution".

Stellenausschreibungen:

  • FiF sucht für einen eintägigen Workshop eine/n Referentin/en bzw. Trainer/in zu dem Thema "Gender Mainstreaming in Forschungsanträgen und -projekten". Weitere Informationen: Randi Wallmichrath, 0228-3821-647 und randi.wallmichrath@dlr.de

Studium/Stipendien:

  • MATILDA ist das erste europäische Joint-Degree-Masterprogramm für Frauen- und Geschlechtergeschichte. Das Studium dauert zwei Jahre und verbindet fünf in diesem Feld führende europäische Universitäten: die Universität Wien als koordinierende Universität, die Sofia University St. Kliment Ohridski, die Université Lumière Lyon 2, die Central European University (CEU) in Budapest und die University of Nottingham.
  • Die Executive School der Universität St. Gallen - Weiterbildungsprogramm für Akademikerinnen, die nach einer Familienpause ihren Wiedereinstieg ins Erwerbsleben planen. Der Zertifikatkurs "Women Back to Business" vermittelt Management-Grundwissen und unterstützt sie gleichzeitig durch Coaching, Ressourcenworkshops etc. auf ihrem Weg zurück in den Beruf.
  • The George L. Mosse Distinguished Graduate Fellowship in LGBT History is intended to attract and support outstanding PhD candidates who wish to study some aspect of LGBT history in any area of the world.The fellowship package consists of four and one half years of guaranteed support; a combination of direct fellowship aid, teaching and research assistantship, and writing support.
 


Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team des GenderKompetenzZentrums



Impressum:
GenderKompetenzZentrum an der Humboldt Universität zu Berlin
Hausvogteiplatz 5-7
10117 Berlin
Tel.:49 (0)30 2093 - 4755
Fax:49 (0)30 2093 - 4756
mail@genderkompetenz.info

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by Administrator last modified 2010-01-02 20:06