Aktuelles
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„Global Gender Gap” - Wie steht es international um die Gleichstellung?
Gender-Aspekte in der Fortbildung - ein Projekt des BMFSFJ und der BAköV
Wo spielen Gender-Aspekte bei den Inhalten, Methoden und in der Fortbildungsleitung eine Rolle? Wie können Fortbildungsveranstaltungen gleichstellungsorientiert gestaltet werden? Diese Fragen untersucht das Projekt "Gender-Aspekte in der Fortbildung" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Bundesakademie für öffentliche Verwaltung (BAköV) im Bundesministerium des Innern (BMI). In einem partizipativen Prozess werden unter der Projektleitung vom „Forschungsinstituts tifs e.V.“ und vom „Forschungsinstitut Arbeit, Bildung, Partizipation e.V.“ (FIAB) bis 2009 gleichstellungsorientierte Arbeitshilfen und Evaluationsinstrumente entwickelt... weiter
OECD empfiehlt Abschaffung des Ehegattensplitting und der kostenlosen Ehegattenmitversicherung
Richtlinien zur Umsetzung des Professorinnenprogramms des Bundes und der Länder zur Förderung der Gleichstellung
Veranstaltungen
„Equal Pay Day” am 15. April
Zum Internationalen Frauentag 2008 - Gleichstellungspolitik heute
Der Internationale Frauentag ist Anlass, die Anstrengungen zu intensivieren, den Gleichheitsgrundsatz für alle Menschen durchzusetzen, und sich für den weltweiten Abbau von Diskriminierung zu engagieren. Gleichstellungspolitik in Deutschland hat zwar schon viel erreicht, aber auch noch viel vor sich, um die in Artikel 3 Absatz 3 des Grundgesetzes geforderte tatsächliche Gleichstellung umzusetzen... weiter
Fachtagung des GenderKompetenzZentrums "Gleichstellungsorientierte Folgenabschätzung & Wirkungsanalysen - Beispiele und Erfahrungen"
Fachtagung zu E-Learning und Gender-Aspekten
Workshop Facetten der Intersektionalität. Zur Produktivität einer Forschungsperspektive
Das Konzept der „Intersektionalität“ wird für theoretische und empirische Forschungen zu den Entstehungsprozessen von gesellschaftlichen Ungleichheiten zunehmend bedeutsamer. Dabei bezeichnet Intersektionalität einen Ansatz, der die Wechelwirkung von unterschiedlichen Ungleichheitskategorien wie Geschlecht, Klasse und Race in der Analyse gesellschaftlicher Prozesse mit einbezieht. Ähnlich wie das Konzept der Interdependenzen, dass in der Gender-Forschung die Kategorie Gender in Wechselwirkung mit ethnischer Herkunft, Alter, sexueller Orientierung, Religion, Kapazität und sozialer Herkunft sieht.
Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus den Sozialwissenschaften und Kulturwissenschaften sowie Praktiker_innen diskutierten am 25. – 27. Januar in Hamburg die Reichweiten und Grenzen des Konzeptes...weiter
Bundestagsausschuss-Anhörung „Frauen in der Wissenschaft und Gender in der Forschung”
Zehn Sachverständige aus Wissenschafts- und Forschungsorganisationen, darunter auch Prof. Dr. Susanne Baer, präsentierten pointierte Stellungnahmen zur Bestandsaufnahme und zu Handlungsoptionen und beantworteten die zahlreichen Fragen der Abgeordneten... weiter
Gender Lectures des GenderKompetenzZentrums: „Schema F“: Geschlechterstereotype in Wissenschaft und Gesellschaft – ungebrochen?
Im Wintersemester 2007/08 widmen sich die Gender Lectures einem neuen Schwerpunktthema „Schema F“: Geschlechterstereotype in Wissenschaft und Gesellschaft – ungebrochen?. Weitere Informationen finden Sie hier.
GenderAlp! Chancengleichheit in Raumplanung und öffentlichen Budgets
GenderAlp! ist ein Projekt in Österreich innerhalb der Gemeinschaftsinitiative INTERREG des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Am 27. November 2007 veranstaltete das Land Salzburg als Abschluss des Projekts „GenderAlp! Raumentwicklung für Frauen und Männer“ die internationale Fachtagung „Standortfaktor: Mensch“ in Salzburg.
Hier finden Sie weitere Informationen.
Gleichstellungsorientierung im EFRE
Mehr zu der Veranstaltung finden Sie hier.
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz und seine Bedeutung für die Implementierung von Gleichstellung als Querschnittsaufgabe
Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.
Neuerscheinungen und Literaturhinweise
Dokumentation der Fachtagung Zeitpolitik des GenderKompetenzZentrums
Wie die Ressource Zeit mit gleichstellungspolitischen Fragen verknüpft und wie sie entsprechend politisch gestaltbar ist, wurde auf der Fachtagung des GenderKompetenzZentrums der Humboldt-Universität zu Berlin unter dem Titel „Neue Zeiten für die Gleichstellung? Zeitpolitik aus der Gender-Perspektive“ am 18.12.2007 diskutiert.
Hier finden Sie eine Zusammenfassung der Fachtagung.
Gleichstellung und öffentliche Vergabe - eine sinnvolle Verknüpfung
„Gender meets Budget“ - Positives Echo für Gender Budgeting
Arbeitsteilung in Paarbeziehungen: Wie „Traditionalisierungsfallen” umgangen werden können
Neue Website zu GM in Österreich
EU Bericht zur Gleichstellung von Frauen und Männern 2008 - Herausforderung für die Mitgliedstaaten
Studie zum Arbeitszeitdilemma von Müttern, Vätern und Pflegenden
„Ein Blick zurück nach vorn“ – zur Aktualität von Gleichstellung
Sandra Smykalla/Susanne Baer: „Ein Blick zurück nach vorn, oder: Warum Gleichberechtigung und Feminismus immer noch aktuell sind“ In: Betrifft Mädchen. Rückenwind oder Gegenwind? - Gender Mainstreaming, 21 (2008) 1, S. 4-10.
Widerstände gegen Gleichstellungspolitik
Philine Erfurt ist seit 2005 studentische Mitarbeiterin am GenderKompetenzZentrum. Im Jahr 2006/07 absolvierte sie einen Master in Gender Studies an der University of Sussex (UK). Einblicke in praxisorientierte Teile der Arbeit finden Sie hier.
Philine Erfurt (2007): Changing Organisations towards Gender Equality: Exploring the Micropolitics of Resistance Against Gender Policy Implementations, University of Sussex, (unveröffentlichtes Manuskript).
Gender in den Medien – Strategien der Inszenierung
In einer Mediendiskursanalyse (Mai 2006 bis Februar 2007) untersuchen Christiane Krämer und Sandra Smykalla mediale Inszenierungen von Gleichstellungspolitik, Gender Mainstreaming und Gender. Mittels eines dekonstruktiven Gegenlesens werden zentrale Diskursformationen wie die Anrufung der 'natürlichen' Ordnung, die Manifestation traditioneller Rollen in Familie und Arbeit sowie die politische Regulierung von 'Geschlecht als Privatsache' herausgearbeitet. Die Autorinnen folgen dabei der Annahme, dass die Abwertung von Gleichstellungspolitik und von einer Pluralisierung der Geschlechter- und Familienverhältnisse als ein paradoxer Effekt des Erfolges von politischer Praxis gedeutet werden kann.
Krämer, Christiane/Smykalla, Sandra (2007): Diskursformationen der Abwertung von Gleichstellungspolitik und Gender in den Medien – Paradoxe Effekte des Erfolges? In: Zeitschrift für Frauenforschung und Geschlechterstudien, 25 (2007) 2, S. 17-27.
Gleichstellungsorientierte Politik mit Gender Budgeting!
Machbarkeitsstudie Gender Budgeting auf Bundesebene
Die Studie beschäftigt sich mit der Erarbeitung konkreter Handlungsvorschläge zur Einführung von Gender Budgeting in der Bundesverwaltung. Sie umfasst eine Definition des Begriffs Gender Budgeting und informiert über den Stand der Einführung von Gender Budgeting in den Bundesministerien.
Die Bundesregierung kommt zu dem Ergebnis, dass es in grundsätzlichen Fragen zu dem Thema noch Klärungsbedarf gibt.
Gender Mainstreaming in Estland
Ziel der Arbeit ist es, am Beispiel von Gender Mainstreaming in Estland zu zeigen, wie die Konzepte aus der EU in den neuen Beitrittsländern aufgegriffen und ihre Umsetzung gestaltet wird.
Neben den länder- und verwaltungsspezifischen Informationen zu Estland und zur "Gender Policy Machinery" erarbeitet Kuhl ein Analyseraster für Querschnittsaufgaben, welches Erkenntnisse der politikwissenschaftlichen Geschlechterforschung und der Verwaltungswissenschaften zusammenführen soll.
Mara Kuhl war von 2001 bis 2003 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Koordinatorin der wissenschaftlichen Begleitung der Bundesregierung zur Einführung von Gender Mainstreaming an der Humboldt- Universität zu Berlin.
Neueste Daten zur Situation von Migrantinnen und Migranten in Deutschland
Hier finden Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse der Studie. Weitere Informationen zu der Studie finden Sie auf der Homepage von Sinus Sociovision.
Studie zu „Gender Budgeting in 5 Forschungsprogrammen“ aus Österreich erschienen
Was kann Gender Budgeting bei der Forschungsvergabe bewirken? Zentrales Ergebnis der vom Österreichischen Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMWF) beauftragten Studie ist, dass Forschungsprogramme, die verbindliche Zielquoten und qualitative Vorgaben für Gleichstellung und zur Beachtung von Gender als inhaltlichem Aspekt in der Ausschreibung enthalten, eine positivere Wirkung auf Gleichstellung haben. Der Inhalt der Studie umfasst eine Ist-Analyse und deren gleichstellungsorientierte Bewertung. Es wurden quantitative Wirkungen der Programme auf der Personalebene (Ressourcenverteilung) und qualitative Wirkungen der Programme auf der Ebene der Forschungsinhalte und der Ergebnisse untersucht. Die Studie, die vom genderbüro Berlin durchgeführt wurde, enthält konkrete Empfehlungen, wie die Gleichstellungsorientierung mit Verfahren des Gender Budgeting in der österreichischen Forschungsförderung weiter durchgesetzt werden kann. Hier finden Sie eine Kurzfassung der Studie.

