Aktuelles
Hier finden Sie Neuigkeiten aus dem GenderKompetenzZentrum. Über die Navigationszeile oben können Sie unter Gender Lectures, Fachtagungen und Forum Gleichstellung Informationen und Kurzberichte zu allen vergangenen und zukünftig geplanten Veranstaltungen des GenderKompetenzZentrums finden, sowie sich über unsere Schriftenreihe "Gender kompetent. Beiträge aus dem GenderKompetenzZentrum" und unseren Newsletter "GenderKompetenzMail" informieren.
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Deutsche CEDAW-Schattenberichte in New York präsentiert
Vom 21. bis 25. Juli 2008 sind in New York vor dem CEDAW-Ausschuss die Schattenberichte deutscher NGOs vorgestellt worden. Es handelt sich dabei um drei Berichte unterschiedlicher Organisationen, die damit ihre Expertisen und kritischen Einschätzungen zum offiziellen „Sechsten Bericht der Bundesrepublik Deutschland zum Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau“ präsentieren ... weiter
Kommission der Europäischen Gemeinschaft legt erneuerte Sozialagenda mit Initiativpaket vor
Die Kommission der Europäischen Gemeinschaft hat im Juli 2008 eine erneuerte Sozialagenda gemeinsam mit einem Initiativpaket für die Europäische Union vorgelegt. Die Agenda führt verschiedene Politikfelder zusammen und zeigt ein neues Engagement für ein soziales Europa auf. Das Ziel dieser Agenda und ihrer Initiativen ist, die Rahmenbedingungen gegen Ausgrenzung und für Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger am Wohlstand Europas zu schaffen. Mehr...
Die Sachverständigenkommission für den Gleichstellungsbericht der Bundesregierung hat ihre Arbeit aufgenommen
Am 23. Juni 2008 traf sich die achtköpfige Sachverständigenkommission für den Gleichstellungsbericht der Bundesregierung zu ihrer ersten Sitzung. Der Bericht wird, ähnlich wie der Bericht zur Situation der Familien in Deutschland, einen Überblick über die Situation von Frauen und Männern in Deutschland vorlegen und Handlungsempfehlungen aussprechen.
Mehr zur Kommission und deren Mitgliedern finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Mehr zur Kommission und deren Mitgliedern finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
"Gender+ Training": Neue Konzepte für die Fortbildung
Am 16. und 17. Mai 2008 fand an der Humboldt-Universität in Berlin ein Workshop zu „Gender+ Trainings“ des europäischen Projekts QUING (Quality in Gender Equality Policies) mit dem US-amerikanischen Projekt TARGET (Transnational Applied Research in Gender Equity Training) statt. Gender-Trainer_innen und Expert_innen aus Spanien, Österreich, Slowenien, Niederlande, Ungarn, Litauen und Deutschland diskutierten Herausforderungen für Inhalte und Qualitätsstandards von Trainings. Ein Ziel der Projekte ist, ein Handbuch zu erstellen, das aufzeigt, wie aktuelles Gender-Wissen um Interdependenzen und „Intersectionality“ für Trainingskonzepte nutzbar gemacht werden kann. Damit soll eine „inkludierende Gleichstellungspolitik“ konkretisiert werden, die Ungleichheiten wegen Geschlecht in Verknüpfung mit Alter, Sexualität, „Rasse“ und ethnischer Zugehörigkeit, Behinderung, Religion und Weltanschauung sowie sozialer Herkunft aktiv adressiert und abbaut. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Prof. Dr. Susanne Baer, die in beiden Projekten mitarbeitet.
Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft zum Gender Pay Gap: „Betreuung könnte Lücke schmälern”
Das Verdienstgefälle zwischen Frauen und Männern hat viele Ursachen. Neben Berufswahl, Bildung und Segregation macht sich auch eine z.B. kinderbedingte Berufspause finanziell bemerkbar: Je länger, desto stärker, wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft darstellt. Das Institut fordert deshalb den weiteren Ausbau der Kinderbetreuung besonders für Kinder unter drei Jahren, ein bedarfsgerechtes Angebot an Ganztagsbetreuung und -schulen und eine stärkere Aufteilung von Erziehungszeiten zwischen Frauen und Männern.
Hier finden sie die gesamte Studie sowie die entsprechende Presseerklärung.
Hier finden sie die gesamte Studie sowie die entsprechende Presseerklärung.
„Global Gender Gap” - Wie steht es international um die Gleichstellung?
Das Weltwirtschaftsforum (WEF) vergleicht mit seiner Studie zum „Global Gender Gap” den Stand von Gleichstellung in 128 Ländern. Die Spitzenplätze werden - wie im Vorjahr – von den Nordischen Ländern Schweden, Finnland, Norwegen und Island belegt. Hier finden Sie weitere Informationen zu Inhalt und Methodik.
OECD empfiehlt Abschaffung des Ehegattensplitting und der kostenlosen Ehegattenmitversicherung
Im Wirtschaftsbericht Deutschland 2008, den die OECD am 9. April vergestellt hat, gibt die internationale Organisation Empfehlungen für verschiedene Politikbereiche. Im Bereich der Arbeitsmarktpolitik rät sie unter anderem, das „System der gemeinsamen Steuerveranlagung von Ehepaaren zu Gunsten der individuellen steuerlichen Veranlagung” in Frage zu stellen... weiter
Veranstaltungen
Forum Gleichstellung
„Philosophie & Gleichstellungspolitik: Perspektiven in Anlehnung an Amartya Sen“
In der Reihe 'Forum Gleichstellung' fand im Juli das 3. Forum mit dem Thema „Philosophie & Gleichstellungspolitik: Perspektiven in Anlehnung an Amartya Sen“ am GenderKompetenzZentrum der Humboldt-Universität zu Berlin statt. Die Teilnehmenden aus Bundesverwaltung und Wissenschaft, die der Einladung der Direktorin Prof. Dr. Susanne Baer gefolgt sind, diskutierten in einem kleinen, informellen Rahmen über Impulse und Perspektiven, die der Verwirklichungschancenansatz des Wirtschaftsnobelpreisträgers Amartya Sen für den gleichstellungspolitischen Diskurs geben und aufzeigen kann. Mehr....„Ist die Frauenfrage uncool?“ - Gleichstellung zwischen Anerkennung und Marginalisierung
Eine Tagung des Interdisziplinären Zentrums für Frauen- und Geschlechterforschung (IFF) in Bielefeld am 25. und 26.4.2008 beschäftigte sich mit „Gleichstellungspolitik in Zeiten von Exzellenz und Globalisierung“. Im Vordergrund stand insbesondere die Frage, wie Gleichstellungspolitik in Organisationen funktioniert. ...weiter
Gender-Aspekte in der Fortbildung - ein Projekt des BMFSFJ und der BAköV
Wo spielen Gender-Aspekte bei den Inhalten, Methoden und in der Fortbildungsleitung eine Rolle? Wie können Fortbildungsveranstaltungen gleichstellungsorientiert gestaltet werden? Diese Fragen untersucht das Projekt "Gender-Aspekte in der Fortbildung" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Bundesakademie für öffentliche Verwaltung (BAköV) im Bundesministerium des Innern (BMI). In einem partizipativen Prozess werden unter der Projektleitung vom „Forschungsinstituts tifs e.V.“ und vom „Forschungsinstitut Arbeit, Bildung, Partizipation e.V.“ (FIAB) bis 2009 gleichstellungsorientierte Arbeitshilfen und Evaluationsinstrumente entwickelt... weiter
„Equal Pay Day” am 15. April
Zum ersten Mal findet dieses Jahr der „Equal Pay Day” auch in Deutschland statt. Initiiert vom Frauennetzwerk Business and Professional Women (BPW Germany) und gefördert vom BMFSFJ wird damit die internationale Idee aufgegriffen, mit einem Aktionstag auf das Verdienstgefälle zwischen Frauen und Männern hinzuweisen... weiter
Neuerscheinungen und Literaturhinweise
Dritte Bilanz zur Chancengleichheit in der Privatwirtschaft
Die Bundesregierung und die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft bilanzieren zum dritten Mal die "Vereinbarung zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Privatwirtschaft" aus dem Jahr 2001. Die dritte Bilanz Chancengleichheit, die im Juni 2008 veröffentlicht wurde, trägt den Untertitel „Europa im Blick”, da – wo möglich – international vergleichende Daten herangezogen werden, um die Lage in Deutschland besser einschätzen zu können.
Der Deutsche Juristinnenbund hat die Bilanz in einer Pressemitteilung mit dem Titel „Stagnation auf niedrigem Niveau” kritisch kommentiert. Die Vereinbarung, die erste und zweite Bilanz sowie weitere Informationen finden Sie im Sachgebiet Wirtschaft.
Der Deutsche Juristinnenbund hat die Bilanz in einer Pressemitteilung mit dem Titel „Stagnation auf niedrigem Niveau” kritisch kommentiert. Die Vereinbarung, die erste und zweite Bilanz sowie weitere Informationen finden Sie im Sachgebiet Wirtschaft.
Wissenschaftliche Analyse der Mediendebatte um Gender Mainstreaming
Im letzten Jahr beschäftigten sich einige Zeitungen intensiv mit Gender Mainstreaming – häufig mit Polemik und Diffamierung. Die Mediendebatte, die auch schon Thema einer Gender Lecture des GenderKompetenzZentrums war, ist nun in einer sozialwissenschaftlichen Abschlussarbeit detailliert analysiert worden ... weiter
Dokumentation der Fachtagung „Equal Pay als mehrdimensionale Gleichstellungsfrage – Daten und Faktoren”
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – diese Forderung stellte schon die erste Frauenbewegung im 19. Jahrhundert. Die aktuelle Debatte um Entgeltgleichheit oder „Equal Pay” zeigt sehr deutlich, dass dieser schon klassische Skandal immer noch nicht der Geschichte angehört. Was sich jedoch seit dem Aufkommen der Forderung nach Lohngleichheit geändert hat, sind die Ursachen des Verdienstgefälles und nicht zuletzt das Wissen um diese Ursachen.
Die genaue Kenntnis der Faktoren, die das Verdienstgefälle verursachen, ist Grundlage für effektive Maßnahmen. Welche Daten stehen zur Verfügung, um das Verdienstgefälle adäquat zu analysieren? Zu einer Antwort auf diese Frage trug Fachtagung „Equal Pay als mehrdimensionale Gleichstellungsfrage – Daten und Faktoren” des GenderKompetenzZentrums am 19.06.2008 bei.
Hier finden Sie die Dokumentation der Tagung.
Die genaue Kenntnis der Faktoren, die das Verdienstgefälle verursachen, ist Grundlage für effektive Maßnahmen. Welche Daten stehen zur Verfügung, um das Verdienstgefälle adäquat zu analysieren? Zu einer Antwort auf diese Frage trug Fachtagung „Equal Pay als mehrdimensionale Gleichstellungsfrage – Daten und Faktoren” des GenderKompetenzZentrums am 19.06.2008 bei.
Hier finden Sie die Dokumentation der Tagung.
Dokumentation der Fachtagung Zeitpolitik des GenderKompetenzZentrums
„Zeit hat man, oder eben nicht” - ist das so einfach? Woher kommt es, dass sich die Zeitverwendung von Frauen und Männern in ihren vielfältigen Lebenslagen unterscheidet? Was bedeutet es, wenn sie mit ihrer Zeit zufrieden sind – oder eben nicht? Inwiefern kann Gleichstellungspolitik von dem aktuellen gesellschaftlichen Leitbild aus zeitpolitischer Perspektive, das sich an den drei Zielen Sicherheit, Teilhabe und Wahlfreiheit orientiert, profitieren?
Wie die Ressource Zeit mit gleichstellungspolitischen Fragen verknüpft und wie sie entsprechend politisch gestaltbar ist, wurde auf der Fachtagung des GenderKompetenzZentrums der Humboldt-Universität zu Berlin unter dem Titel „Neue Zeiten für die Gleichstellung? Zeitpolitik aus der Gender-Perspektive“ am 18.12.2007 diskutiert.
Hier finden Sie eine Zusammenfassung der Fachtagung.
Wie die Ressource Zeit mit gleichstellungspolitischen Fragen verknüpft und wie sie entsprechend politisch gestaltbar ist, wurde auf der Fachtagung des GenderKompetenzZentrums der Humboldt-Universität zu Berlin unter dem Titel „Neue Zeiten für die Gleichstellung? Zeitpolitik aus der Gender-Perspektive“ am 18.12.2007 diskutiert.
Hier finden Sie eine Zusammenfassung der Fachtagung.
"Gender Mainstreaming. Gleichstellungsmanagement als Erfolgsfaktor - das Praxisbuch"
Das Geschlechterverhältnis in Bewegung bringen!
Die Gleichstellung von Frauen und Männern in Verwaltung, Wirtschaftsbetrieben, Politik und dem öffentlichen Leben galt lange Zeit als rein „soziales Thema“. Aber Gleichstellung bewirkt viel mehr: sie fördert das Image, die Kultur und die wirtschaftliche Entwicklung einer Organisation, eines Betriebs oder eines ganzen Landes. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Autorin.
Die Gleichstellung von Frauen und Männern in Verwaltung, Wirtschaftsbetrieben, Politik und dem öffentlichen Leben galt lange Zeit als rein „soziales Thema“. Aber Gleichstellung bewirkt viel mehr: sie fördert das Image, die Kultur und die wirtschaftliche Entwicklung einer Organisation, eines Betriebs oder eines ganzen Landes. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Autorin.
Gleichstellung und öffentliche Vergabe - eine sinnvolle Verknüpfung
Die Bundesregierung arbeitet zur Zeit an der Umsetzung zweier europäischer Richtlinien von 2004 in nationales Recht zur öffentlichen Vergabe von Aufträgen. Damit ist die Hoffnung verbunden, endlich die Berücksichtigung von sozialen Belangen, wie z.B. die Förderung von Gleichstellung im deutschen Vergaberecht zu regeln. Schon seit Jahren erheben Gleichstellungsakteure, wie der Deutsche Juristinnenbund die Forderung... mehr.
„Gender meets Budget“ - Positives Echo für Gender Budgeting
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat die Dokumentation der Europäischen Fachkonferenz „ Die Verteilung macht's – Gleichstellung und soziale Gerechtigkeit durch geschlechtersensible Haushalte“ veröffentlicht, zu der 138 Personen aus 30 Staaten in Frankfurt am Main im Juni 2007 zusammengekommen waren. Präsentiert werden Redebeiträge, Ergebnisse der Arbeitsgruppen, Schlussfolgerungen der Konferenz und Best Practice-Beispiele. Das Anliegen, „mehr Chancengleichheit sowie größere Transparenz und mehr Effizienz beim Managen öffentlicher Haushalte“ (Vorwort des BMFSFJ) zu erlangen, wird in den Beiträgen in vielfältigen Perspektiven veranschaulicht.
Arbeitsteilung in Paarbeziehungen: Wie „Traditionalisierungsfallen” umgangen werden können
Vielfach wird die stereotype Arbeitsteilung von Paaren als folgenreiches Gleichstellungsproblem beklagt. Eine neue Studie hat empirisch untersucht, wie es Eltern gelingen kann, die „Traditionalisierungsfallen” zu umgehen, und wo sie dabei auf Probleme stoßen... weiter
Neue Website zu GM in Österreich
Frauenministerin Doris Bures, Vorsitzende der Interministeriellen Arbeitsgruppe Gender Mainstreaming (IMAG GM) in Österreich, hat auf der neuen Website der IMAG GM zu einer „konsequenten und breiten Anwendung“ von Gender Mainstreaming aufgerufen, da GM eine „wichtige Strategie zur Verwirklichung der Gleichstellung von Frauen und Männern“ ist. Neben Hinweisen auf aktuelle Veranstaltungen und Aktivitäten auf Bundes- und Landesebene in Österreich sowie Wissenswertes aus dem internationalen und EU-Bereich informiert die Website auch über den Gender Mainstreaming-Leitfaden für die Legistik und die jüngst erschienene Arbeitshilfe für Gender Budgeting in der Verwaltung.

