Wallner, Claudia
Claudia
Wallner
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Scheibenstrasse
102
48153
Münster
0251-863373
Diplom-Pädagogin, \r\nEntwicklerin und Beraterin von Mädchen- und Frauenprojekten in den 80er Jahren \r\nwissenschaftliche Mitarbeiterin für den Bereich Mädchen in der Jugendhilfe im Institut für soziale Arbeit e.V. (ISA) in den 90er Jahren\r\nseitdem freiberufliche Dozentin und Autorin: bundesweites Angebot von Fortbildungen, Vorträgen, Evaluation von Projekten und Vernetzungen, wissenschaftliche Begleitung von Projekten, Beratung und Prozessbegleitung bei der Entwicklung von Leitlinien, Standards etc., Erarbeitung von Konzepten und Handreichungen, Veröffentlichung von Fachartikeln; Themenschwerpunkte: Mädchen/junge Frauen in der Jugendhilfe, Mädchenarbeit, Mädchenpolitik, Gender Mainstreaming;\r\nMitbegründerin der Bundesarbeitsgemeinschaft Mädchenpolitik e.V.;\r\nPromotion zur Dr. phil. an der FU Berlin
Feminismus / Geschlechterpolitik, Bildung / Erziehung, Feminismus / Geschlechterpolitik
| Themengebiet | Kernaussage |
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Feminismus / Geschlechterpolitik
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Neben sozialer Herkunft, Bildung und Migrationshintergrund ist die Geschlechtszugehörigkeit ein zentrales Merkmal, das die Lebenslagen von Menschen und damit ihre Chancen und Grenzen der eigenen Lebensgestaltung bestimmt. Während sich in den Sozialisationsanforderungen die Geschlechter angleichen, bleiben strukturelle Bedingungen geschlechtsspezifisch segmentiert. Lebenslagen von Mädchen zu erkennen und zu deuten, erfordert ein differenziertes Hinsehen, dass sämtliche Lebenslagenfaktoren einbezieht.
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Bildung / Erziehung
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Die Bildungssituation von Mädchen hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Auch im Vergleich zu Jungen haben Mädchen die Nase vorn. Diese Leistung gelingt Mädchen, obwohl Didaktik und Methodik von Unterricht im Durchschnitt immer noch am Lernvermögen und -interesse von Jungen orientiert ist. Gleichzeitig erhöht die gute Bildung von Mädchen ihre Chancen in Ausbildung und Beruf kaum. An der Bildungs- und Beschäftigungsfrage lassen sich der Status der Gleichberechtigung der Geschlechter und Notwendigkeiten weiterer Strategien ablesen.
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Feminismus / Geschlechterpolitik
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Mädchenarbeit hat vor dreißig Jahren die Jugendhilfe erschüttert: Mit dem Vorwurf, Jugendhilfe sei Jungenhilfe forderte sie ein, Mädchen gleichwertig zu beachten. Gender Mainstreaming unterstützt dieses Ansinnen seit einigen Jahren. Es ist auch heute noch ein weiter Weg zu einer gleichberechtigten Jugendhilfe, aber Mädchenarbeit hat Wege und Konzepte entwickelt, und GM stellt neue Strategien bereit, den Gleichberechtigungsanspruch umzusetzen. Beide Ansätze arbeiten ineinander und sind untrennbar miteinander verbunden.
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last modified
2010-08-19 09:18


