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Hayn, Doris


Dr.

Doris

Hayn




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Studium der Ökotrophologie, Schwerpunkt Haushaltswissenschaft, Promotion zum Thema \\\"Konstruktion von Zweigeschlechtlichkeit bei ausgewählten haushaltswissenschaftlichen FachvertreterInnen\\\". \r\nSeit 2000 wissenschaftliche Mitarbeiterin am ISOE mit den Forschungsschwerpunkten Ernährung, Alltagsökologie und Konsum, sowie Gender & Environment, insbesondere Entwicklung und Anwendung des Gender Impact Assessments sowie wissenschaftliche Beratung und Begleitung der Umsetzung von Gender Mainstreaming.

Gesundheit / Ernährung / Umwelt, Gesundheit / Ernährung / Umwelt, Raumordnung / Verkehr / Städtebau, Gesundheit / Ernährung / Umwelt, Politik / Partizipation / polit. Institutionen / soziale Bewegungen

Vorträge, Trainings/Schulungen, Forschung/Studium


Themengebiet Kernaussage
Gesundheit / Ernährung / Umwelt
Ernährung ist stark geprägt von geschlechtsspezifischen Unterschieden etwa bei Gesundheitsorientierungen und Körperbildern, Einstellungen zu Tierschutz und Fleischverzehr sowie bei der Teilung der Ernährungsarbeit und -verantwortung. Um Lösungen für die gesellschaftlichen Ernährungsprobleme entwickeln zu können, muss Geschlecht als zugleich soziale und physiologische Kategorie berücksichtigt werden.
Gesundheit / Ernährung / Umwelt
Eine auf Ökonomie und Ökologie fokussierte Betrachtung der Landwirtschaft blendet die unterschiedlichen Arbeits- und Lebenssituationen von Frauen und Männer im Agrarbereich aus. Um gendersensible Maßnahmen für eine zukunftsorientierte und nachhaltige Entwicklung der Landwirtschaft konzipieren zu können, muss deshalb Geschlecht als soziale Kategorie konsequent berücksichtigt werden.
Raumordnung / Verkehr / Städtebau
Naturschutz ist eine gesellschaftliche Vereinbarung, die Frauen und Männer gleichermaßen betrifft. Jedoch unterscheidet sich ihr Zugang zu Natur und sie sind von Naturschutzmaßnahmen anders betroffen und wollen auch unterschiedlich angesprochen werden. Erfolgreicher Naturschutz braucht deshalb gendersensible Maßnahmen, denen geschlechterdifferenzierte Daten zugrunde liegen.
Gesundheit / Ernährung / Umwelt
Frauen und Männer erfahren Umweltprobleme nicht in gleicher Weise. Sie sind an deren Entstehung unterschiedlich beteiligt, von diesen unterschiedlich betroffen und haben ungleiche Einflussmöglichkeiten auf deren Veränderungen. Ein geschlechtergerechter und damit wirksamer Umweltschutz muss dies bei der Entwicklung von Maßnahmen konsequent berücksichtigen.
Politik / Partizipation / polit. Institutionen / soziale Bewegungen
Eine Geschlechterperspektive bei Maßnahmen des Verbraucherschutzes bedeutet, geschlechtspezifischen Unterschieden bspw. bei Risikowahrnehmung, Vorsorge-, Gesundheits- und Körperverständnis konsequent Rechnung zu tragen. Ferner ist zu berücksichtigen, dass Frauen und Männer nicht nur Produkte und Dienstleistungen im Markt erwerben, sondern diese zur Gestaltung ihres jeweiligen Alltags nutzen, wobei überwiegend Frauen die Hauptverantwortung für die Alltagsgestaltung tragen.


by Administrator last modified 2010-08-19 09:18